Raku-Technik - Der Prozess


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Der Körper der Frau als Zeichen für Mutter Erde und Natur.
Im Einklang mit der „Raku-Technik“ als Spiel mit den Elementen Holz, Feuer und Wasser.

RAKU – das Spiel mit den Elementen Erde, Feuer und Wasser

Der Ursprung des Raku geht auf eine aus dem 16. Jahrhundert stammende Teezeremonie zurück und bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie „Wohlgefühl, Freude und Glück“ oder aber auch „Genuss der Muse“.Der Begriff Raku in der Keramik hat sich bis zum heutigen Tag als Brenntechnik erhalten. Erst vor einigen Jahrzehnten wurde die Raku-Brenntechnik von amerikanischen und europäischen Künstlern in unsere Breitengrade gebracht. In Österreich fanden erste Experimente in den 60er Jahren statt. Bis heute gibt es viele verschiedenartige Variationen, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und modifiziert haben.Das Besondere dieser Brenntechnik ist, dass die Skulpturen nach dem Ausschmelzen der Glasur bei etwa 1000 Grad Celsius - noch glühend - mit einer Zange aus dem Brennofen geholt werden und mit Holzspänen, Sägemehl, Laub oder Papier unter Luftabschluss zum „Räuchern“ gelegt werden. Das Resultat: Unter Sauerstoffentzug verändern sich die Farben der Objekte. Die reduzierende Umgebung erzeugt bei der Glasur beigemengten Metalloxiden farbige, metallische oder irisierende Effekte. Meist bildet sich das sogenannte Craquéle - ein Rissnetz - in der Glasur, in die sich während der Räucherung Kohlenstoff einbrennt und das Schwarz in den Rissen sichtbar macht.Der Reiz dieser Technik sind die natürlichen Strukturen, das Erlebnis des Feuers und dessen Spuren am Gegenstand. Ein Spiel der Farben mit Licht und Schatten, eingefangen durch Feuer und Luft in Ton und Glasur; ist jedes Stück bestechend durch seine Einzigartigkeit und durch seinen einmaligen Reiz.